6. Lauf zur OTM in Leipzig 5.7.15

Im Leipziger Speedway – Stadion haben 46 Fahrer dem Unwetter einer maßlosen Überhitzung getrotzt und die 40 Grad auch klaglos überstanden. Die richtig gute Vorsorge mit einem Wasserwagen in der Stadionmitte und der frei zugänglichen Wasserleitung auf IMG_7163dem Waschplatz der Motorsportanlage, sowie einer vorsorglichen Kioskversorgung mit reichlich vorhandenen kühlen Getränken waren dazu eine gute Voraussetzung. Das dies gelungen war haben mir das medizinische Personal bestätigt, denn sie hatten nicht einen Fahrer wegen der großen Hitze zu behandeln.
Für den noch ausgesprochen jungen, erstmals als Fahrtleiter fungierende Fahrtleiter Tom Höhnel war das schon eine der nicht alltäglichen Voraussetzung. Das er darüber hinaus für die Klasse der Automatik fahrenden Kinder keine separaten Sektionen gebaut hat und die Kinder in den Sektionen der „großen“ hat fahren lassen  war für die Kinder eine Riesenfreude und natürlich der Förderung des Nachwuchses geschuldet. Die Neuerung, die Pfeile der Spuren innerhalb der Sektionen der internationalen Norm an zu gleichen hat die Arbeit der Punktrichter erleichtert und den Fahrern ein sehr gute Orientierung gegeben. Und allein dadurch, nicht aber nur dadurch hat der Fahrtleiter alles so gut organisiert, das er den Verglich mit anderen Fahrleitern innerhalb der OTM keinesfalls zu fürchten braucht – heißt für mich, dass die Trials im Stadion am Cottaweg in Leipzig auf Jahre hinaus in besten Händen liegt, solange es den „bösen“ Nachbarn gefällt.
Die Sektionen, von einigen als schwer und etwas lang charakterisiert, waren eigentlich nur auf meisterhaftem Niveau, also dem Charakter der Veranstaltung angepasst. Neue Sektionen mit Baumstämmen und Wurzeln und  Container waren schon Herausforderungen der speziellen Art. Auch die Tatsache, das keiner der Fahrer eine Nullrunde zu Stande bracht und auch die Punkte der Mittelfelder knapp beieinander lagen,
Also, haben Tom Höhnel und sein Team von den Sektionsbauern bis zu den Punktrichtern die Güte der Sektionen bestätigt und damit eine sehr gelungene Veranstaltung  auf die Beine gestellt.

IMG_7152In der Klasse 2 belegten die drei Thalheimer I. Breitfeld, der wieder genesene M. Köpsel und l. Böttcher in dieser Reihenfolge die Plätze auf dem Podest. Und diese Drei Fahrer trennten mal gerade 5 Punkte, von 31 bis 36 Punkte.

Die Klasse 3, schon fast eine Domäne der beiden Castrol – Schmelzers Paul und Max, standen auch in Leipzig auf dem Podest und ließen zwischen sich den  unerwartet stark fahrenden Andre Gemeinhardt auf Platz zwei mit aufs Podium.

Erstaunlich stark gewann Maik Gerlach (Altenau) die Klasse 4 vor Mr. Mac Schubert (Leipzig) und Heiko Siede (Altenau) und auch hier waren nur 9 Punkte zwischen dem Ersten und dem Fünften das Maß der Entscheidung.

Seit wenigen Wochen ganz vorn siegte der noch 14 Jährige unendlich lernwillige Moritz Hepper (Thalheim) als einziger mit weniger als 30 Punkten vor Bennjamin Ranacher /Mot.Vogtland) und dem wieder fahrenden und stark fahrenden Mühlberger Mario Sikor

Die drei Klasse 6 Fahrer mussten gerade mal die die Reihenfolge auf dem Podest ausfahren. Vincent Graul, ein am nördlichen Rand unserer Hauptstadt lebender Junge belegte den ersten Platz vor Felix Hepper (Thalheim)  und Marcel Schruttke (Leipzig)

Die Kleinsten, die Jüngsten und auf dem Podest die Stolzesten, die Automatikkinder der Klasse 7 bedankten sich dafür, dass Sie in den Sektionen der Erwachsenen ihre Spur fanden, indem sie stolz und selbstbewusst ganz allein mit ihren kleinen Mopeds  zum Kartenwechsel angefahren kamen, das Moped auf den Ständer stellten, stolz ihre Fahrerkarte abgaben, die neue in Empfang nahmen, an einen Bowdenzug klemmten , das Moped wendeten und sich, ich glaube gierig in die nächsten Sektionen stürzten ein echtes Bild der beginnenden Selbstständigkeit. Sieger wurde dabei Niklas Schmidt (Mühlberg) vor Niklas Kraetzmann und Nevio Nehring, wo immer sie auch her  kamen.

Die Senioren der Klasse 4 belegten die Plätze eins bis drei in der Reihenfolge Clemens Gellrich (Thalheim), Lutz Liebhaber (B -Team Euba) und Heiko Gemeinhardt (Wiedersberg).IMG_7175

Senioren der Klasse 5  sahen Jürgen Wittig (Flöha)  überlegen auf Platz 1 vor Thomas Köther (Mühlberg) und den für Post Leipzig fahrenden Hallenser Michael Debus.

Zwei Fahrer in der Klasse 6 über 18 Jahre hatten genügend Platz auf dem Podest und so war mit 31 Punkten der Thalheimer Markus Ludwig ganz vorn vor Harald Schruttke (Leipzig).

Alle von mir eingeholten Meinungen über dieses Trial des „Neuen“ an der Spitze ergaben die einhellige Meinung das er, Tom Höhnel, es gemacht hat, als hätte er nie etwas anderes getan. Danke, Junge.

Autor: Eberhard Müller
Fotos: Eberhard Müller

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Ein Kommentar zu 6. Lauf zur OTM in Leipzig 5.7.15

  1. Markus Ludwig sagt:

    Es war schön, schon am Freitag anreisen zu können und den Free- & OTM Trial ganz entspannt angehen zu lassen. Für mich waren zahlreiche neue Erfahrungen, vom Container bis zum Bauschutt-Hang dabei so dass es trotz der Hitze Spaß gemacht hat. Die Wartezeiten an den Sektionen waren ja immer recht kurz und der bereits erwähnte Wasserschlauch war an diesem Wochenende Gold wert. Vielen Dank den Leipziger Organisatoren & gutes Gelingen beim beseitigen Eurer Vandalismusschäden im Vereinshaus.

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