ADAC Open Free-Trial

Er hat noch einmal hereingeschaut, der längst vergangene Sommer,und er hat es gut gemeint mit den Fahrern und den Veranstaltern im Leipziger Motodrom am Cottaweg. – denn 16 Grad Celsius luden so manchen zum T Shirt ein. Im Auenwald, am Rande des Red Bull Stadions, fanden sich im Motodrom des MC Post Leipzig 41 Fahrer ein. Es waren immerhin sechs Starter in der Kinderklasse und auch ein Gast aus der Tschechischen Republik Marek Rostejnski, dabei. Die anderen Fahrer kamen aus Berlin, aus dem Vogtland,dem „Arzgebirg“ der Lausitz, aus Thüringen, aus Sachsen, aus Bayern,  Brandenburg und Sachsen -Anhalt.
Getroffen hatten sie sich zum 16. ADAC FREE TRIAL des MC Post Leipzig, wie sie es seit vielen Jahren in guter Regelmäßigkeit getan hatten. Und etwas besonderes war dabei, es war seit vielen Jahren immer schönes Wetter – mir schien, als sei der Wettergott Mitglied im MC Post.
Saison Ausklang eben.
Die Gleichgewichtswahnsinnigen vom Verein hatten keine Mühe gescheut ein Trial vor zu bereiten, was auf hohem Niveau in dem gepflegten Stadion des MC Post Leipzig einen würdigen Rahmen gefunden und noch mehr Fahrer verdient hatte.
Acht wunderschöne Sektionen , auf der Basis der vergangenen Jahre, hatten den Anspruch geltend gemacht , das sich jeder Fahrer, (wobei alle Fahrer in jeder Sektion aktiv werden mussten),  in höchste Schwierigkeiten steigern konnte, weil sich jedes der Tore, die mit 2, 5 oder 10 Punkten bewertet wurden, von jedem befahren werden durfte. Nach drei Runden waren dann die Sieger und Platzierten fest stehend. Bei den Rookies unter 18 siegte Jeremy Förster aus dem brandenburgischen Schönborn. Die Rookies über 18 beherrschte Patric Ligwe aus Gräfenroda , Marek Rostejnski  aus dem nordböhmischen Bochov nahm den Pokal für die Klasse Experts mit in die Tschechische Republik und die Klasse Masters gewann Ingo Breitfeld aus Thalheim, der mit 1611 Punkten auch Tagesbester  war.
In diesem Jahr waren die Sektionen auf dem Stadionwall nahezu alle im naturbelassenen stark welligen Waldboden mit vielen vielen Baumstämmen, die, weil sie dort lagen, in die Sektionen integriert worden. Im Stadioninnenraum hatten die dort ehemals aufgeschütteten Steinberge mit den eingebauten Betonteilen, auch ihren Anteil an den Schwierigkeitsgraden der höheren Ansprüche. Sie waren dabei so gesteckt, das auch die Fahrer der Klasse Experts die abgesteckten Tore mit der Wertung 10 bewältigen konnten, sagten mir die Fahrer.
Die Einteilung der Klassen war ein bisschen anders und ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil sie sich von der Klasseneinteilung der OTM etwas unterschieden. Aber schlussendlich waren alle , die Fahrer, der Veranstalter, die Punktrichter, die Cateringunternehmen SIGL, aus Baalsdorf und auch die zahlreichen Zuschauer zufrieden. Und es sei dem Trialwettergott geschrieben, das er auch 2018 im November ein paar Stunden zwischen 10 Uhr und 16 Uhr die zeit zurückstellen muss, in die Sommerzeit – bitte.

Text/Fotos: Eberhard Müller

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