Stadion Trial  30.06.2018 in Leipzig

Lauf zur OTM

Nachdem die Fahrtleitung in die Hände des ehem. Starters bei der SSDT  Tommy Schubert  gelangt ist , stand fest, das ehemalige Leitungstrio, Thorsten.-Tim und Bernd Haferkorn haben andere Aufgaben übernommen.

Tim Haferkorn, Tommy Schubert und ihr kleines Team zeichneten  für  die Gestaltung der 10 -meisterschaftswürdigen Sektionen verantwortlich.

Dabei ist es immer aufs neue erstaunlich,was in dem beengten Terrain  des Stadions an Sektionen gefunden und abgesteckt und aufgebaut werden kann.

Insgesamt versammelten sich bis Samstag Vormittags 64 Fahrer im Motodrom  am Cottaweg, um in den Klassen 2 bis 7 um Pokale und Meisterschaftspunkte zu fahren.

Bis am Samstag  13.00 Uhr der Start erfolgte waren die 64 Fahrer aus Thüringen, Sachsen.Anhalt, der Lausitz , aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, aus Hessen , aus dem Vogtland und aus Bauern – nein Bayern, aus dem Berliner Raum ,  aus dem Berliner Raum und natürlich aus Sachsen gekommen, davon etwa 10 die schon am Freitag mit Kind und Kegel das Fahrerlager belebten, gut so !

In Leipzig vom Wetter zu schreiben wäre wie Wasser in die Elbe zu tragen – denn Leipzig zum Stadiontrial kennt nur Sonnenschein und blauen Himmel, wie in all den vergangenen Jahren auch – Leipzigwetter eben! 

Die unerwartet große Anzahl an Startern hatte natürlich plötzlich den Gedanken entwickelt, wie sich die Alle in dem kleinen Rund vor den Sektionen stauen würden, Aber  das passte nicht, Also war es mit dem Stau gar nicht so schlimm wie erwartet, weil Klassenweise in einem Fünf Minuten Abstand, bei freier Sektionswahl gestartet wurde und  die Sektionen  8 bis 10 von den Kindern  nicht befahren werden musste. Das sechs der Sektionen im Innenraum und vier Sektionen auf dem Stadionwall ausgesteckt worden, waren begünstigte die Sache sowieso!

Die Sektionen bestanden zu großem Teil aus dicken und  teils wacklig aufgebauten Baumstämmen , aus Wurzeln und losem Waldboden  und aus verbauten Betonteilen und Containern und eine längst ausgedienten BMW der gehobenen Klasse. Und alles war so gestaltet, das die Fahrer die diese Hindernisse zu befahren hatten es auch schaffen konnten und nicht vor unbezwingbaren Hindernissen zur Verzweiflung getrieben worden wären. Da in keiner Klasse ein Fahrer ausgefallen war, war auch dies ein gutes Zeichen für ein gutes Trial.

         In der Klasse 2

  • siegte L. Böttcher vor I. Breitfeld (beide Thalheim) und dem Flöhaer M.Bergmann.
  • Die Klasse 3…
  • rang von den vier Startern nur ein einziger um Meisterschaftspunkte, da die anderen sich dazu nicht eingeschrieben hatten !
  • Es siegte B. Heinz ein Gast aus Heringen, vor A. Gemeinhardt aus Wiedersberg im Vogtland und dem einzigen Leipziger der ein Podium erreichte T. Höhnel.
  • Die Klasse 4
  • Die 10 Fahrer in dieser Klasse machten es sich untereinnder nicht leicht. B.Bräueur (Schönborn) gewann vor B. Raumschüssel (Heringen) und dem Altenauer H. Siede – auffällig war, das in dieser Klasse keiner  der Aufsteiger aus der Klasse 5 des vergangenen  !Jahres eine Rolle spielte.
  • Die Klasse 4 Senioren…
  • wurde von L. Liebhaber (B-Team Euba) beherrscht und B.Bergner und R. Arnold (beide Thalheim ) belegten die Plätze zwei und drei
  • Die Klasse 5…
  • wurde Beute von R. Uhlmann vor F.Schneider (beide Thalheim) und H. Berger (Schönborn)
  • Die Klasse 5 Senioren,
  • mit 12 Startern am stärksten besetzt und von den Namen her alle samt die BEKANNTEN „Vorfahren“ derer waren die jetzt versuchten die Klasse 5 zu beleben.  J. Wittig (Flöha) gewann, danach belegt der „clublose“ T. Meyer Platz zwei vor  T. Reuter (Thalheim) .Mit Namen wie Bauer, Klost,Debus, Köthe, Klippstein, Schal und Erhart waren Männer mit bestimmt bekannten Namen im Feld
  • Die Klasse 6
  • Mit sechs Nachwuchstrialern gut besetzt, brachte einen Gewinner aus Potsdam aufs Podest – .Nevio Nehring (Potsdam) und nahm als Zweiten L. Lindner (Thalheim) und J. Förster (Schönborn) mit auf das Treppchen des Erfolges.
  • Die Klasse 6 ü.18 Jahre
  • Gewinner R. Selig (Mühlberg) Zweiter R. Keller (Ölsnitz) Dritter  M. Barthel (Scheibenberg) war am Ende die Besetzung der Podiums und nicht alle waren nur kurz üpber 18 , sag ich mal so dahin!
  • Die Klasse Kinder
  • Drei Fahrer auf dem Podest kamen aus drei verschiedenen Bundesländern M.Günther (aus Thalheim Sachsen) gewann N. Schmidt, der einst Eisenacher startet für (Mühlberg Brandenburg) und wurde Zweiter und O. Wendt (Grafenroda Thüringen ) war der Dritte im Bunde der Platzierten.
  • Insgesamt hat sich der MC Post für ein weiteres  Jahr mit seinem bekannt guten Ruf für einen Meisterschaftslauf empfohlen. Die vor Ort – Versorgung für Fahrer, Zuschauer Helfer und Betreuer war wie immer richtig gut. Es gab ausreichend Punktrichter und Helfer., deren Arbeit auch zufriedenstellend war. Darüber hinaus hat der MC ein Rahmenprogramm mit einer Paralellsektion und einem „Last Men Standby“ organisiert, damit der Club auch nach dem Trial noch ein wenig  zur Unterhaltung beitrug!  Das Stadion war am Sonntag Vormittag mit all seinen Sektionen zum Training geöffnet und viele sind geblieben – zum Training. Sei schlussendlich dem MC und allen  seinen Leuten der beiden Abteilung Trial und Speedway für die geleistete Arbeit, den Sponsoren  für ihre Unterstützung und allen Fahrern für die wohltuende  Meinung vom eben gefahrenen Trial herzlich gedankt. 

Text: Eberhard Müller

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